Kleines Fachwerkhaus – Tutorial Teil 1

Alles nur Pappe und Styrodur bzw. Hartschaum

Immer einen Plan machen

Wenn man ein Geländestück baut, sollte man sich immer einen Plan machen. Der muss nicht immer besonderes präzise sein, manchmal reicht eine Skizze. Notizen sind auch hilfreich.
Man kann auch einfach drauflos bauen, was auch zu sehr tollen Ergebnissen führen kann, allerdings kann so eine Improvisation auch zu Mehrarbeit führen.
Hin und her, den Plan zu machen ist auch Arbeit und kostet ebenso Zeit.
Ich zeichne mir zumindest immer eine Skizze. Manchmal zeichne ich sehr exakt auf Millimeterpapier.
Hier möchte ich zeigen, dass ein paar Gedanken und Notizen vor dem Bau, das Bauen beschleunigen und erleichtern. Eine Mischung aus Planung und Improvisation.

Mein Plan

die geschnittenen Styrostreifen für Hölzer und Gefächer

Mein Haus soll 1,5 Stockwerke haben. Das obere Stockwerk ist auch gleichzeitig das Dachgeschoss und hat nur halbe Wandhöhe, dann beginnt die Dachschräge. Das obere Stockwerk hat an allen 4 Seiten einen Überhang.
Ich entscheide mich für eine Balkenstärke von 0.5 cm x 0,5 cm. Das untere Stockwerk besteht aus 2 Gefächern von 2 cm und 1,5 cm Höhe, die ebenfalls 0,5 cm dick sind.. So komme ich auf eine Etagenhöhe von 4,5 cm mit Fächern und Balken.
Fenster sollen 2 cm x 2 cm, die Tür 2,5 cm x 4 cm groß werden.
Bingo, das reicht mir als Plan für das Erdgeschoss.
Ich brauche Styrodurplatten von 0,5 cm Stärke*. Daraus schneide ich mir dann 0,5 cm, 1,5 cm und 2 cm breite Streifen, aus denen ich Balken und Gefächer basteln kann.
Ich habe eine ungefähre Vorstellung wie lang die Wände sein sollen. Das entscheidet sich bei dieser Vorgehensweise aber erst beim Bau.

Strukturieren und eine Wand kleben

Die Balken bekommen mittels Drahtbürste eine Holzmaserung. Dazu die Drahtbürste* ein paar mal in Richtung der Maserung über die 4 Längsseiten der Balken ziehen. Beim Verputz der Fächer, habe ich mich für den vollhölzernen Universalstrukturierer entschieden. Die Walnuss prägt ein wenig anders als die Kugel aus Alufolie, was mir hier auf dem Verputz besser gefällt.
Ich klebe zunächst eine Wand aus zwei Gefachstreifen und einem Querbalken/Riegel mit schnell trocknendem Weißleim* zusammen. Die 1,5cm hohen Gefächer kommen nach unten, so kann ich in die oberen Gefächer später einfach meine Fenster platzieren.
Ein Winkel* hilft mir die Richtung zu halten, die Stecknadeln fixieren alles, damit es beim Trocknen gerade bleibt.

Eine Fachwerkwand zimmern

Wenn alles getrocknet ist, wird die Wand wieder zerstückelt und mit senkrechten Balken zu einem Fachwerkwand verarbeitet. Dabei habe ich die Fenster auch wieder aus den Wandteilen herausgeschnitten. Die Türe habe ich mir aus einem 0,4 cm dicken Styrodurstück gebastelt und nach bewährter Methode mit der Drahtbürste strukturiert.
Die Teile klebe ich mit Heißkleber auf Pappe. Da es quasi keine Trocknungszeiten gib, kann man so schnell arbeiten. Der Kleber sollte allerdings nur zwischen Pappe und Wandteilen sein, nicht zwischen den Wandteilen.
Zum Schluss kommen die äußeren Balken. Dabei werden die seitlichen senkrechten Balken mit Weißleim angeklebt und mit Stecknadeln fixiert. Hier bei der ersten Wand sieht man, dass ich zu kurz geplant hatte. Die unteren Balken hätten auch auf die Pappe gekonnt. Der obere Balken sowieso. Man muss an den Ecken auf Aussparungen bei der Pappe achten, damit die Seitenwände später mit dem Styrodur nicht auf Pappe stoßen!

Die anderen Fachwerkwände zimmern

Nach dem gleichen Verfahren werden nun die anderen drei Wände des Hauses gebaut. Dabei hat jede Wand eine eigene Herausforderung. Auf eine kurze Wand sollen Fenster. Auf die Andere kommt noch ein Kamin. Die zweite Längswand bekommt auch Fenster. Das Fachwerk soll auf den Wänden symmetrisch aussehen.

Für den Kamin habe ich einen 2,5 cm x 2,5 cm dicken Block von Länge irgendwas geschnitten, und den mit Bastelmesser und Bleistift als Ziegelbau strukturiert.

Ich bin hier wieder vom Weißleim auf den Heißkleber umgestiegen. Es geht einfach schneller. Wenn man den Heißkleber sparsam einsetzt, bildet der auch keine Fugen. Ich benutze dazu meine kleine Klebepistole, die 7mm Klebestäbe verwendet*. Der Kleber ist nicht so heiß wie bei einer großen Pistole.

Ich bin wieder vom Holzleim auf den Heißkleber umgestiegen. Es geht einfach schneller. Wenn man den Heißkleber sparsam einsetzt, bildet der auch keine Fugen. Ich benutze dazu meine kleine Klebepistole, die 7mm Klebestäbe verwendet*. Der Kleber ist nicht so heiß wie bei einer großen Pistole.

Vier Wände werden zum Erdgeschoss

Jetzt kann man die Wände zu einem Stockwerk zusammen kleben. Heißkleber ist hier wieder der Kleber der Wahl. Achtung .. hier muss man aufpassen. Die Eckpfeiler sind an den langen Wänden angebraucht. Also gucken dass man alles richtig zusammen klebt. 😉
Weil das ganze eine sehr wackelige Angelegenheit war, habe ich die Ecken und die Längsseiten mit Winkeln und einem Styrostreifen stabilisiert. Man könnte auch ganze Platten einsetzen, sollte aber immer eine Seite offen lassen, damit man nach dem Bemalen noch die Fensterscheiben einsetzen kann.

Hurra, die Butze steht. 😀
Ich bin mit dem Erdgeschoss fertig und finde es sieht ganz gut aus. Im nächsten Teil werde ich zeigen wie ich den Überhang baue und das Obergeschoss mit Dach darauf setze. Wahrscheinlich muss ich dann auch den Kamin verlängern.

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